Der Flüchtling

Frisch athmet des Morgens lebendiger Hauch; Purpurisch zuckt durch düstrer Tannen Ritzen Das junge Licht und äugelt aus dem Strauch; In goldnen Flammen blitzen Der Berge Wolkenspitzen.

An Emma

Weit in nebelgrauer Ferne Liegt mir das vergangne Glück, Nur an einem schönen Sterne Weilt mit Liebe noch der Blick; Aber, wie des Sternes Pracht, Ist es nur ein Schein der Nacht.

Das Eleusische Fest

Windet zum Kranze die goldenen Ähren, Flechtet auch blaue Cyanen hinein! Freude soll jedes Auge verklären, Denn die Königin ziehet ein, Die Bezähmerin wilder Sitten, Die den Menschen zum Menschen gesellt Und in friedliche, feste Hütten Wandelte das bewegliche Zelt.