Meine Gräber.

Kein Erbbegräbnis mich stolz erfreut; meine Gräber liegen zu weit zerstreut, weit zerstreut über Stadt und Land, aber all in märkischem Sand.

Goodwin-Sand.

Das sind die Bänke von Goodwin-Sand, sie sind nicht Meer, sie sind nicht Land, sie schieben sich, langsam, satt und schwer, wie eine Schlange hin und her.

Die Frage bleibt

Halte dich still, halte dich stumm, Nur nicht fragen, warum? warum? Nur nicht bittere Fragen tauschen, Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen. Wies dich auch aufzuhorchen treibt, Das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.

Die Brück’ am Tay

»Wann treffen wir drei wieder zusamm’?« »Um die siebente Stund’, am Brückendamm.« »Am Mittelpfeiler.« »Ich lösch die Flamm’.« »Ich mit.« »Ich komme vom Norden her.« »Und ich vom Süden.« »Und ich vom Meer.«

Wo Bismarck liegen soll.

Nicht in Dom oder Fürstengruft, er ruh’ in Gottes freier Luft draußen auf Berg und Halde, noch besser tief, tief im Walde; Widukind lädt ihn zu sich ein: »Ein Sachse war er, drum ist er mein, im Sachsenwald soll er begraben sein.«

Verse zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn, Aber als Knecht Ruprecht schon Kommt der Winter hergeschritten, Und alsbald aus Schnees Mitten Klingt des Schlittenglöckleins Ton.